…konkrete Schritte gehen…





Was sind deine Bedürfnisse, Qualitäten und Visionen? Was könnte in deiner Umgebung hilfreich sein, um gemeinsam selbstbestimmte Bildungswege zu ermöglichen?






Lokale Lerngemeinschaften entstehen lassen

Möchtest du mit neuen Bildungsformen experimentieren? Willst du dich in deiner Umgebung mit anderen Menschen vernetzen? Hast du Lust, dich mit ganzheitlichen Formen der Selbstorganisation, Gemeinschafts- und Persönlichkeitsbildung auseinandersetzen? Möchtest du innerhalb einer Gruppe eigenen Fragen und Herzensanliegen nachgehen? Falls ja, viel Spaß dabei!

Wer unterschiedliche Gleichgesinnte sucht, gibt gern einen Hinweis mit dem Ort, an dem sie oder er sich gern vernetzen möchte. Mehrere Leute für den selben Ort bekommen das auf bisher manuelle Weise zurückgemeldet.






Ideen und Erfahrungsberichte von anderen Bildungskollektiven, Schulen, Freilerner*innen-Initiativen …


Im Folgenden kannst du Gedanken aus deiner Bildungspraxis teilen und dich durch Ideen und Erfahrungen anderer Projekte inspirieren lassen. Fühl dich herzlich eingeladen, zu kommentieren oder einen Beitrag zu schicken.


Ausbildung zur Wildgestalter*in – ein Erfahrungsbericht und eine Konzeptbeschreibung

„Als ich mich neu verliebte“

Als Ich mich im Frühjahr aufmachte den Lernpfad zur Wildgestaltung zu beschreiten hätte ich nicht geglaubt das ich mich Hals über Kopf verlieben würde & zwar in ein Instrument, genauer gesagt in die Gitarre.

Ein bisschen geklimmpert habe ich schon länger aber wirklich Angefangen dieses Instrument zu fühlen hab ich erst den nächtelangen Jam-Sessions am Lagerfeuer. Stunden in denen wir uns komplett in der Musik verloren haben und Raum und Zeit nicht mehr existierten.

Seitdem Reise ich nicht mehr ohne Sie, ich würde Lieber meinen Rucksack vergessen als meine Gitarre & oft wache ich morgens auf und das erste was mir in die Arme springt ist dieses wundervolle Instrument.

Musik ist für mich ein essenzieller Teil des Lernpfades geworden.Als ich mich neu verliebte…

Hier ein Link dazu

Das Lernpfad-Konzept

Der Lernpfad ist der erste der insgesamt acht „Pfade zur Wildgestaltung“ und somit ein Einstieg in einen komplexen und weitreichenden Kosmos eines neuen Bildungssystems.

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Als sogenannte Lernlinge findet ihr euch regelmäßig im Campleben zusammen, erlebt dort hautnah was Selbstorganisation bedeutet und teilt euer Können – denn dadurch wird es laufend mehr! 

Es gibt 3 herausstechende Besonderheiten: 1. Die Auswahl der Modulinhalte sowie deren Verknüpfung (…) 2. Die Kindertauglichkeit (…) 3. Das Finanzierungsmodell (…)

Auf dem Lernpfad werden dir erste Einblicke in eine ganze Reihe von Themenbereichen geboten, die sich sehr gut ergänzen, gegenseitig befruchten und zusammen eine holistischere Sicht auf Materie, Bewusstsein und das Namenlose schenken können.

Dazu zählen: Permakultur, Wildnispädagogik, (Food)sharing, Flake, Selbstorganisation, Soziokratie, (altes) Handwerk, Gemeinwohlökonomie, Campleben, Kommunikation, Aktivismus, Tiefenökologie, Humus-Festivals und Wissensweitergabe.

(…)

Hier gehts zur vollständgen Beschreibung


Autodidaktisches Semester aus dem HandlungsSpielRaum

Als eine Gruppe von 10 Menschen sind wir im September 2015 in das Autodidaktische Semester gestartet. Die Teilnehmenden, die gleichzeitig die Gestaltenden des Semesters sind, beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Dingen, durchleben dabei als Gruppe jedoch einen gemeinsamen Prozess im Semester. Dieser äußert sich insbesondere in unseren 1-2maligen Austauschtreffen in der Woche. Dabei diskutieren wir über unsere aktuellen Gedanken über das Semester, reflektieren unsere Freuden und Probleme im autodidaktischen Prozess, setzen uns mit uns als Gruppe auseinander und häufig auch mit inhaltlichen Dingen, die sich aus der Diskussion oder dem Semestervorhaben einer oder mehrerer Personen ergeben. Dieser Austausch hat sich für uns als das bedeutendsteElement des autodidaktischen Semesters herausgestellt, das für uns interessant und bereichernd ist.Wir sind gemeinsam in einen offenen Prozess gestartet, der sich für uns immer mehr mit Inhalt und Struktur füllt, sich immer wieder neu erfindet. Wir gestalten somit nicht nur unserHerzensanliegen an sich, sondern auch den gemeinsamen Gruppenprozess, geben uns Strukturen, hinterfragen diese und formen sie wieder neu.Unsere Ideen und Vorhaben sind teilweise sehr unterschiedlich, das macht auch einen derReize des Semesters aus, eine bunte Themen und Methodenvielfalt. Und dabei kommt es doch wieder zu Überlappungen, wir inspirieren uns gegenseitig, kommen in kleinen Grüppchen zusammen zum gemeinsamen Arbeiten und Diskutieren, besuchen gemeinsam Veranstaltungen und Seminare oder planen diese selbst.Dabei kommt es vor, dass sich die Vorhaben der einzelnen Beteiligten im Laufe des Prozesses wandeln. Einige Dinge, Inspirationen, Interessen und Anliegen ergeben sich im Laufe des Prozesses.

Hier findest du den gesamten Bericht



Projekt „Herausforderung“ von der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Drei Wochen lang stellen sich alle Schüler*innen der Jahrgänge 8 bis 10 außerhalb Berlins einem Abenteuer. Mit nur 150,- € müssen Verpflegung, Fahrtkosten und Übernachtung finanziert werden. Die am meisten verbreiteste Form der Herausforderung sind Gruppen von mindestens 5 Jugendlichen, die ca. vier bis fünf Monate vor Projektstart ihre Herausforderung möglichst eigenständig planen. Manche Schüler*innen sind auch zu zweit an festen Standorten (Bauernhof, Kloster…) ohne Begleiter*in. Seit ca. zwei Jahren gibt es auch ca. vier schulische Angebote. Unterwegs sind die Jugendlichen entweder mit dem Fahrrad, einem Kanu oder zu Fuß. Oder sie unterstützen soziale oder ökologische Projekte, sind in Klöstern, ernten Weintrauben oder gründen eine Band.Die Herausforderung ist das beliebteste Lernformat in der Mittelstufe und zahlreiche Geschichten sind im Laufe von 11 Jahren entstanden.Die Jugendlichen erleben einen realen und größtmöglichen Erfahrungsraum der Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Autonomie. Sie werden immer wieder mit Situationen konfrontiert, die sie spontan und ohne Unterstützung aus der erwachsenen Welt lösen müssen; unabhängig davon, wie viel im Vorfeld geplant wurde.

Hier gehts zur gesamten Projektbeschreibung


Der erste Jahrgang der Wanderuni 2015

Uns geht es darum Lernen, Bewegung, die persönliche Entwicklung, und das gemeinschaftliches Leben zu verbinden. Wir wollen in direkten Kontakt mit den Menschen und dem Land kommen, an realen Herausforderungen wachsen und jene Themen und Kompetenzen in den Vordergrund rücken, die für die Gestaltung unserer eigenen Zukunft nötig sind.

Die gemeinschaftlichen Themen und Workshops umfassen eine Mischung aus

– Persönlichkeitsentwicklung (Körperarbeit mittels Alexandertechnik, Improvisationstheater, Wahrnehmungsschulung, etc.)

– Kompetenztraining (Gruppenarbeit nach TZI, “Gewaltfreie Kommunikation”, Lernen lernen, etc.)

– Gesellschaftskritischen Betrachtungen (Ansätze zu alternativen Wirtschafts- und Geldsystemen, alternative Lebens- und Gemeinschaftsformen, nachhaltige Mobilität, Recycling, kreative Aktionsformen, etc.).

Gleichzeitig befasst sich jeder mit seinem eigenen, individuellen Studien- oder Forschungsschwerpunkt. Auch wollen wir die erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse in Form von Workshops an Schulen, Universitäten, Kongressen und an anderen Bildungseinrichtungen weitergeben. Wir hoffen, dass wir so nicht nur unser eigenes Bedürfnis nach einer lebensnahen und lebhaften Bildung verwirklichen, sondern auch aus gesellschaftlicher Perspektive neue Bildungswege entdecken und aufzeigen.

Hier findest du den gesamten Bericht


Das Konzept der Reiseuni

Die Idee der ReiseUni ist, Bildung selbstbestimmt, eigenverantwortlich und mobil zu gestalten und dabei sowohl Studienrichtung als auch dazugehörige Lerninhalte, Lernorte und Dozenten frei zu wählen.

Dabei designt jeder Studierende seinen eigenen Studiengang aus intrinsisch motivierten Themen, also aus sich selbst heraus und seinen Interessen folgend.
Oder er schließt sich einem bereits bestehenden Studiengang an und interpretiert ihn auf eigene Art und weise und macht ihn so zu seinem.

Mit Unterstützung der Gruppe und alleine sucht er sich dann Lernorte und Dozenten heraus, kontaktiert diese und bereist sie schließlich, um sich zu seinen Studieninhalten weiterzubilden. Manche Studierende sind dabei ein ganzes Semester, also 6 Monate am Stück unterwegs, manche besuchen nur am Wochenende Hin und Wieder ein paar Orte. Das kann jeder für sich individuell gestalten. Je nachdem in welcher Lebensphase man sich gerade befindet.
Das Ganze ist in einen groben Rahmen gebettet, der unter „Semesterablauf“ beschrieben ist und den Studierenden als Unterstützung dienen soll.

Unser persönlicher Hintergrund hinter der ReiseUni ist der Drang nach mehr Selbstverantwortung, Praxisbezug, dialogischem Lernen, Vielfalt an Perspektiven und Selbstwirksamkeit.

Während des gesamten Prozesses des Kennenlernens der ReiseUni, dem Finden des eigenen Studiengangs, der Suche nach Lernorten und der tatsächlichen Reise an sich, fungiert die Gruppe immer als unterstützendes Element.

Hier findest du die gesamte Beschreibung

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